Sankt Oberholz Appartements, Berlin

Allgemein

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Und der Herr Oberholz, der hatte eine Idee für dieses alte Haus, in dem früher eine Brauerei gewesen war.

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In dieses Haus packte er ein Café, in dem viele Menschen im Internet surfen.

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Das Café ist übrigens hier, am Rosenthaler Platz.

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Mittlerweile ist St. Oberholz aber nicht nur unten…

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…sondern auch oben, und dorthin gelangt man über dieses schöne Treppenhaus…

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…ganz oben, also am Dach, sind noch schöne Mosaike. Aber so weit wollen wir gar nicht.

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Herr Oberholz dachte: warum soll man aus dem Haus nicht auch ein Hotel daraus machen…

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Natürlich kein gewöhnliches Hotel, sondern charmante Appartements…

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…mit einem richtigen Speisesaal…

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…und einer kleinen Küche…

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…und natürlich auch ein wenig Kunst…

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…mit Blick auf die hippe Torstraße und den Rosenthaler Platz…

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mit drei Schlafzimmern für bis zu sechs Gäste!

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Das ist noch ein Schlafzimmer!

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Und das ist das Schlafzimmer, wenn es dunkel wird.

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Und das ist noch das Bad. Das jetzt aber nicht so weltbewegend ist.

Ansgar Oberholz betreibt Berlins wichtigstes Internetcafé: das St. Oberholz. Im selben Haus hat er auch noch zwei Appartements, die nicht nur hübsch sind, sondern die man relativ günstig mit mehreren Leuten mieten kann – im derzeit besten Viertel der Stadt!

Die Geschichte des St. Oberholz ist schön: ein ehemaliger Werber träumt im Jahr 2005 vom eigenen Kaffeehaus, weil er selbst ein leidenschaftlicher Gast ist. Er entdeckt ein leicht heruntergekommenes Haus am Rosenthaler Platz, etwas nördlich des ersten Berliner „in“-Viertels um den Hackeschen Markt, lässt es innen etwas umbauen, startet, findet erst einmal kaum Gäste und wird mit der Idee, kostenloses Internet und dazu passende Tische anzubieten, quasi über Nacht zum bekanntesten Kaffeehaus-Paten Berlins. In Großstädten hatte sich eine völlig neue Spezies entwickelt: die des mit Laptop, ipad und Smartphone bewaffneten Gastes. Manche Journalisten schreiben, im Oberholz sitze die „digitale Bohème“. 

Das ist die Geschichte des Ansgar Oberholz und wer sie vollständig lesen möchte, der kann dies tun. Denn Herr Oberholz hat darüber schon einen Roman („Für hier oder zum Mitnehmen“)geschrieben – mit sehr vielen autobiografischen Details natürlich. Für Existenzgründer ist das eine herrliche Lektüre.

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Da wir aber ein Hotelblog sind, geht es hier in erster Linie um die Fortsetzung der Geschichte: Im St. Oberholz kann man nämlich auch gut nächtigen. Im 3. und 4. Stock sind zwei wirklich schöne 125 Quadratmeter große Appartements für bis zu sechs Personen. Wir durften das im 4. Stock ausprobieren und stellen fest: 

IDEAL FÜR

Ein verlängertes Mädels- oder Jungs-Wochenende in Berlin, egal welche Jahreszeit. Man wohnt zusammen, frühstückt unten im Café und hat die guten und wichtigen Bars vor der Haustüre! Für junge Familien mit Kindern geht es natürlich auch, die Kinder haben einen Auslauf von 125 Quadratmetern. Da kann man einiges anstellen…

ACHTUNG

Der Rosenthaler Platz ist sehr befahren und Feuerwehr, Krankenwägen kommen schon auch nachts mal gerne vorbei. Es ist ein Altbau, deshalb hört man ein wenig die Straße.

GROSSES PLU

Gerade für das Jungs-Wochenende: das Oberholz-Team stellt auf Wunsch auch einen Beamer zur Verfügung, zusätzlich steht im Fernseh-Zimmer ein großer Flachbildschirm und gemütliches Abhäng-Sofa. Nächstes Jahr ist WM in Brasilien, da sind solche Details nicht unwichtig. 

BETTEN?

Gibt es. Und zwar zwei große Doppelbetten und ein ausziehbares Beistell-Bett in einem etwas kleineren Zimmer, das man auch in einen der anderen Räume packen kann. 

KLEINES MINUS

Die Damen würden sich bestimmt einen größeren Föhn wünschen und die Duschkabine ist der in der zwei Sterne Pension sehr ähnlich.

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